Knöterich-Ausflug zum Melt! Festival

Knöterich Melt Herz

Dieses Jahr bin ich zum ersten Mal zum Melt! Festival nach Ferropolis gefahren. Ich war wahnsinnig aufgeregt. Meine Berliner Balkonfreunde wollten alle nicht mit, also habe ich mich kurzentschlossen alleine auf den Weg gemacht. Abhängen auf dem Balkon kann ja jeder, aber ich wollte auch mal was erleben. Sex & Drugs & Rock’n’Roll, ihr wisst schon. Also habe ich mich vor der Abreise in Schale geworfen und kam mit dem ersten Glas Prosecco schon mächtig in Fahrt. Alles Notwendige hatte ich in meinem kleinen Köfferchen dabei, Schlafsack, Wechselwäsche, Zigaretten, Aspirin, Wasser. Platzsparend reisen war schon immer meine Devise. Beschwingt machte ich mich auf den Weg und hatte Glück, zwei nette Blumenmädchen nahmen mich in ihrem T3 Bus mit. Wir hatten sehr viel Spaß und mit Geranium ‘Rozanne’ und Goldkörbchen sogar zwei gemeinsame Bekannte. Verrückt.

Spontan entschloss ich mich, mit den Blumenmädchen zu zelten. Es war ja auf der Fahrt schon so ein Flow mit uns, warum auch nicht. Mit Platzsuche und Zeltaufbau war alles ganz schön aufregend, aber auf dem Festivalgelände löste sich alle Anspannung. Austra, The Knife und Trentemøller waren grandios. Gleich am ersten Abend bin ich auf dem Sleepless Floor hängen geblieben und musste am Samstag ganz schön lange schlafen. Tanja und Björn vom PICKNICK BERLIN hatten mir einen “I ♥ Engtanz” Luftballon geschenkt. Ich beschloss, ihn zu behalten, weil er auch farblich so gut zu mir passte. Nach dem ersten Gin Tonic am Zelt fühlte ich mich langsam wieder fit für Festivaltag 2. Allerdings bereitete mir die Running Order Kopfzerbrechen. Disclosure, Woodkid, Chvrches, DJ Koze, Django Django, SBTRKT, wie sollte ich das bloß alles schaffen!? Egal, nach dem zweiten Gin Tonic stürzte ich mich ausgelassen in die Menge. Wie ihr seht, war ich erfolgreich: Ich habe jemanden kennengelernt. Wir feierten Sonntagabend sogar den Sonnenuntergang zusammen mit einer Flasche Rosé und ließen uns von Atoms For Peace verzaubern. Sie ist ganz süß. Vielleicht fahren wir ja nächstes Jahr zusammen zum Melt! – wer weiß. Ich fände es schön.

Jetzt bin ich wieder zu Hause bei meinen Balkonfreunden. Denen sollte ich gleich alles ausführlich berichten, aber ich muss erst mal runterkommen. Mein eines Bein wippt noch und mein Knöterich-Herz ist wehmütig… Danke Melt! 2013 > Wir sehen uns 2014.

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